Ich habe das Gefühl, dass sich meine Vorfreude in den letzten Tagen oder Wochen vor einer Tour von Mal zu Mal steigert, bei dieser Tour also (wieder einmal) am größten ist.
Ich freue mich diesmal auf die besondere sportliche Herausforderung und - damit verbunden - auf veränderte Rad- und Reiseformen. Ich möchte mit wesentlich weniger Gepäck und mit etwas getuntem Rad fahren. Zelt, Luftmatratze und Schlafsack bleiben zu Hause und ich habe schmale Rennradreifen statt der breiteren Gravelreifen montiert. Unterkünfte werde ich mir jeweils kurzfristig suchen und ich freue mich dabei insbesondere, das eine oder andere Mal privat bei Leuten in Frankreich unterzukommen. Highlights werden auch die Besuche bei Rosa und Tom in Barcelona und Barbara und Hermann in Llubí.
Diese Woche habe ich das Buch „Radatouille“ des Münchner Reporters Jean-Marie Magro über seine persönliche Tour de France gelesen. Er hat über seine Tour mit 3.000 Kilometern in 21 Tagen ein auch für Nicht-Radler interessantes Frankreich-Buch geschrieben. Er war in vielen Gegenden unterwegs, in denen ich auch schon geradelt bin oder die ich diesmal erleben werde. Auch das hat meine Vorfreude gesteigert.
Beim Packen habe ich das Ziel, das Gewicht von 14-15 kg bei den früheren Touren auf unter 10 kg zu reduzieren. Los geht’s:
In die Rahmentaschen kommt alles, was ich potentiell währen des radelns benötige - 1,7 kg
Die Satteltasche enthält Kleidung, Sandalen und Waschzeug - 3,4 kg





Beeindruckend minimalistisch 👏
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