Ich hatte ja ursprünglich eine Rückfahrt von Marseille mit dem Zug geplant. Als ich wusste, wann ich ungefähr zurück möchte, gab es aber keine passenden Zugverbindungen mit Fahrradmitnahme mehr, schon gar nicht im schnellen TGV. Flugzeug von Mallorca hatte ich noch geprüft, war mir aber zu viel Theater bezüglich Verpackung, Demontage, usw. Karin fand eine attraktive Busoption, die die 900 km nach Saarbrücken quasi und tatsächlich über Nacht in 12 Stunden überwindet.
Die Sitze und die WC-Hygiene bei Flixbus sind wahlweise billig, unterirdisch oder für mich nicht mehr altersgerecht. Meine Gesundheits-App sagte dennoch, dass ich 6 Stunden geschlafen hätte, auch wenn ich mich nicht so gefühlt habe.
Für einen abschließenden Radtrip von Saarbrücken nach Ellerstadt bei kuscheligen 37 Grad hat es allemal gereicht, zumal die letzten 40 km ja mein Standard- und Lieblingstrip nach gewonnen Spielen vom Betzenberg nach Hause waren. Freude pur.
Der Betze sieht im doppelten Wortsinn nach Aufstieg aus.
Mein letzter Pass war dann der berühmte Col de Cimetière Forestier bei Frankenstein. Und Leute: dieser Pfälzer Gigant ist doppelt so hoch wie der Col de Saint-Ignace, den ich bei dieser Tour als ersten Pyrenäenpass gefahren bin (8. Tag).


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