Ursprünglich wollte ich heute nach Straßburg fahren. Weil es von dort aber keine verfügbare Zugverbindung mit Fahrradmitnahme nach Bordeaux gab, ist es Nancy geworden und damit ein paar Kilometer mehr.
Der erste Teil der Streck war besonders schön, weil es auf einsamen kleinen Straßen oder Radwegen durch hügelige Waldlandschaften (Schatten!) mit einigen kleinen Seen ging.
Üppiges Mittagessen bei einem Pfingsmarkt in einem Kuhstall.
Am Nachmittag ging es dann oft auf kerzengeraden, ewig langen Straßen durch Felder Richtung Nancy. Der ständige Wechsel von Anstiegen und Abfahrten wurde auf Dauer ein bisschen zermürbend.
Untergekommen bin ich bei einer französischen Familie mit einem 9- und einem 4-jährigen Sohn. Lustig, auch wenn ich fast kein Wort verstehe.
Wegen des Feiertages war es nicht ganz einfach, immer zum notwendigen Zeitpunkt Trinkwasser nachzufüllen. In zwei Orten fand ich niemanden, bei dem ich schnorren konnte. In solchen Fällen sind Friedhöfe immer eine zuverlässige Quelle.



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